Mein Weg zur Natur

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„Ich hielt mich solange auf dem Weg zur Natur, bis sie mir den Weg zum Glück zeigte. Es hat sich erwiesen, dass er ein und derselbe war.“ Jean Jaques Rousseau

Mein Weg zur Natur

 

Die gemeinsame Liebe zu schönen Gärten verbindet die Menschen auf wundersame Weise, wobei das persönliche Empfinden für Gartenschönheit so unterschiedlich sein kann, wie sein Gärtner selbst.

Freude an der Natur oder an einen liebevoll gestalteten Garten lassen Kummer, Sorgen, Nöte und Krankheiten vergessen.

 Ein kluger Mensch sagte einmal:

„Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten.“

 So habe ich meine Gartenleidenschaft mit meinen Kenntnissen über die heilende Wirkung von Pflanzen, auf Körper, Geist und Seele, verbunden.

 Die natürlichen Düfte haben mich besonders in ihren Bann gezogen.

 Vor vielen Jahren begegnete ich während eines Gartenfestivals auf Ippenburg, der Duftpelargonie Tomentosum.

Vielleicht hatte sie schon auf mich gewartet, um mir etwas mitzuteilen?

Denn bei ihrer ersten Duftwahrnehmung, die mich tief berührte, hatte ich eine Ahnung, dass sie mir eine Botschaft überbringen wollte..

Wann immer man an dieser Pelargonie vorbeikommt, hat man das Verlangen, ihre samtigen Blätter zu streicheln. Durch die geringste Berührung wird ein konzentrierter Minzduft freigesetzt, der tief bis ins emotionale Herz reicht.

 Heute bin ich mir sicher, dass Pelargonium tomentosum mich auf den Weg der heilenden Düfte geführt hat.

 Sie lächeln bei dieser Aussage?

 Schon Goethe sagte: „Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit.“

 Pflanzen können niemals nur auf ihre Äußerlichkeiten oder nachgewiesenen Wirkstoffe beschränkt bleiben.

Ein alter Baum umgibt mich mit Wärme und Geborgenheit, eine bunte Blumenwiese lädt zum friedvollen Träumen ein und betörende Düfte berühren meine Seele. Das alles ist viel mehr, als was wir mit unseren Sinnen bewusst wahrnehmen können.

Es muss noch eine tiefere Verbindung zur Natur geben, die uns Kraft schöpfen und uns zur Ruhe kommen lässt.

 In Vorträgen, Seminaren und Gartenführungen gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen mit der Natur und ihren heilenden Kräften an Interessierte weiter. Dabei liegt mir besonders am Herzen, die große Wirksamkeit und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von ätherischen Ölen bekannt zu machen.

 Seit über zehn Jahren befasse ich mich intensiv mit heilenden Pflanzen.

 Ich habe das Gefühl, dass ich noch ganz am Anfang stehe.

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  1. Marianne König sagt:

    Liebe Christine Ich hatte das Vergnügen Dich in Bad Elster kennen zulernen. Leider viel zu kurz. Wie recht Du hast, die Natur berührt unsere Seele und der Duft von Herbstlaub oder Pilzen stimmt uns auf den Herbst ein. Leider ist mir der Geruchssinn auf Grund meiner Park. Erkrankung abhanden gekommen und die Düfte exsistieren nur noch in meiner Erinnerung.Allen Menschen die Ihre fünf Sinne noch beieinander haben kann ich nur raten: Pflegen sie Sie!
    Der Duft einer Rose, das Zwitschern der Vögel am Morgen, der Genuss von Steinpilzen, den erwachenden Frühling geniessen,und die Weichheit des Waldmooses in den Handflächen zu spüren….
    Augenblicke des Glücks. Schnell vergänglich und doch nachhaltend. Unsere Erinnerung speichert diese Glücksmomente und wir können sie bei Bedarf abrufen.
    Ich habe immer wieder das Gefühl, dass wir Menschen gegenüber der Natur winzig klein sind.
    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und würde mich sehr freuen, von Dir zu hören.
    Deine Tischdame
    Marianne

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